Als Opfer ein Spielball der Politik

UBSKMFür jeden politisch Wachen ist es unverkennbar, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) eine linksradikale Organisation ist, die unter dem Deckmantel gegen Rechts eine inhumane, weil ausgrenzende und diffamierende Politik verfolgt. Die Vorsitzende der Stiftung, Anetta Kahane, war wenigstens über acht Jahre informelle Mitarbeiterin der Stasi. Die AAS denunziert vielfach Menschen als Nazis oder Rechtsextreme, die konservative, bürgerliche oder christliche Meinungen und Positionen vertreten. Dazu betreibt die AAS mit ZEIT ONLINE eine Internetplattform, auf der wahllos Personen des öffentlichen Lebens als Rechtsextreme oder Neonazis verschrien werden. Gleichzeitig ist die AAS die inoffizielle, sprich privatrechtliche Zensurstelle der Bundesregierung, die aufgrund der inoffiziellen Bestallung durch den Bundesjustizminister Heiko Maas Internetseiten mit angeblicher Hate-Speech, was immer das auch sein soll, auf Facebook und anderen geselligen Internetplattformen löschen lässt. Dabei geht die AAS recht willkürlich vor, weshalb gelegentlich auch Seiten des eigenen linken Lagers ihrer Zensur zum Opfer fallen.

Gleichzeitig wird die AAS großzügig aus dem Etat des Bundesministeriums für Alles außer für Männer, sprich dem BMFSFJ von Manuela Schwesig, gesponsert. Es sind Millionenbeträge, die vom BMFSFJ zur AAS fließen. Es sind Millionenbeträge, die somit etwa den Opfern sexualisierter Gewalt entgehen. Es sind Millionenbeträge, mit denen das Amt des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), der gleichfalls dem Ministerium von Schwesig angegliedert ist, personell aufgestockt werden könnte, so dass die Antragsfrist für Leistungen aus dem Fonds sexueller Missbrauch (FSM) verkürzt werden könnte. Derzeit dauert es ungefähr 18 Monate bis ein Antrag durch den FSM beschieden wird.

Soweit so gut. Die AAS ist eine dubiose Stiftung, in der eine erfahrene Spitzel, das tut, was sie schon über viele Jahre eifrig tat: andere Menschen zu bezichtigen, ihre Existenz zu gefährden und in klandestiner Weise die Ideologie und den Gesellschaftsentwurf der DDR zu befördern. Gleichzeitig huldigt sie dem Genderismus und diskriminiert Jungen und Männer, indem sie sich zum Sprachrohr einer feministischen Politik macht. So sind in ihren Broschüren fast ausschließlich Frauen und Mädchen Opfer sexualisierter Gewalt, während Männer ebenso ausschließlich in der Täterrolle auftauchen. Treibriemen ihrer Agitation ist ihr reichlich entlohntes Engagement gegen Rechts und für Flüchtlinge. Über diese Perspektive erklärt sie nicht nur ihre Welt, sondern auch das Verhältnis von Mann und Frau und insbesondere den Missbrauch, indem sie die frauen- und homosexuellenfeindliche Einstellung der Mehrheit der islamischen Einwanderer als eine rassistische und rechtsradikale Interpretation wegerklärt.

So gut wie jede von der AAS aufgelegte Broschüre ist hierfür beispielhaft. Die hier verlinkte Broschüre „Das Bild des übergriffigen Fremden – wenn mit Lügen über sexualisierte Gewalt Hass geschürt wird“, habe ich deswegen ausgewählt, weil für sie das Vorwort der UBSKM Rörig schrieb. Es ist zudem ein gutes Beispiel, anhand dessen die ungute Verquickung von Amt und Politik aufscheint. Die Aufgabe des UBSKM ist es, Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Seine Aufgabe ist es nicht, die Täterschaften zu relativieren, und geschehene Rape&Robbery-Flashmobs durch Einwanderer bei denen Frauen, Mädchen und auch Männer sexueller Gewalt ausgesetzt und dazu noch beraubt wurden in unrichtiger Weise zu verallgemeinern. Es waren Taten von mehrheitlich aus dem Maghreb eingewanderten Männern. Obwohl hundertfach angezeigt, wurde bislang nur eine Handvoll von ihnen zu Bewährungsstrafen verurteilt.

So relativiert Johannes-Wilhelm Rörig in seinem oben erwähnten Vorwort den Rape&Robbery-Flashmob in der Silvesternacht 2015 in Köln:

Dabei findet sexuelle Gewalt real, täglich und überall in Deutschland statt. Immer schon. Begangen von Tätern und Täterinnen aller Nationalitäten.

Nein, Herr Rörig, Ihre Behauptung ist falsch! Sie scheint mir eine Liebdienerei vor der AAS und deren SED-Sprache zu sein, die stets alles über einen Kamm mit drei Zinken schert: Wir, die Guten; die da, die Bösen; und für unsere Wahrheit. Sie banalisieren die Gewalt der Täter und missachten damit die erlittene Schmach der Opfer. Es war ein spezielles Verbrechen in der Silvesternacht und keine „alltägliche“ Gewalt, die allüberall begangen wird. Wobei ich an Gewalt ohnehin nichts alltäglich finde! Für den Täter mag das zutreffen; für sein Opfer ist erlittene Gewalt jedesmal ein unikaler Schmerz und Schrecken.

Das spezielle Verbrechen dieser Silvesternacht hat auch einen speziellen Namen, es wird auf arabisch „Taharrush gamea“ genannt. Es ist in arabischen Ländern tägliche sexualisierte Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit. Es wurde während der Jasminrevolution auf dem Tahirplatz in Kairo massenhaft und anhaltend inszeniert, bis die Frauen vom Platz verschwanden. Und es fand in der Silvesternacht neben Köln noch in Hamburg, Bielefeld, Stuttgart, Frankfurt, Nürnberg und in vielen anderen europäischen Städten statt. Es war ein Verbrechen maghrebinischer Einwanderer. Es war ein Verbrechen islamischer Männer. Es offenbarte die Verachtung der Frau in dieser Kultur.

Taharrush gamea oder, wie ich es nenne, Rape&Robbery-Flashmob ist ein spezielles Verbrechen, das mittlerweile auch hierzulande „alltäglich“ wird und die öffentlichen Feste in diesem Sommer verschattet. So wurden Frauen durch diese spezielle sexuelle Gewalt von Einwanderern bislang in folgenden Städten massenhaft gedemütigt:

Japantag 21. Mai in Düsseldorf
Karneval der Kulturen im Mai in Berlin
Schlossgrabenfest Ende Mai in Darmstadt
Breminale im Juli in Bremen
Stadtfest im Juli in Sinsheim
Und aus vielen Städten Europas kommen gleichlautende Berichte.

Außerdem, meine ich, sollte es nicht die Haltung des UBSKM sein, seine Aussagen über die Opfer sexualisierter Gewalt stets auf die Sprachhülse Frauen und Mädchen, Frauen und Kinder zu reduzieren. Insbesondere dort nicht, wo die Opfer in der Mehrheit Jungen und Männer sind. So sind mehr als zwei Drittel der unbegleiteten minderjährigen Einwanderer in dieses Land Jungen. Dennoch geht es in den Veröffentlichungen nur um den ausschließlichen Schutz von Frauen und Kindern, wobei in der feministischen Sprachhaltung unter Kindern meist ausschließlich Mädchen gemeint sind. Als Beispiel die jüngste Pressemitteilung des BMFSFJ gemeinsam mit dem UBSKM verfasst: „Kinder und Frauen besser schützen und fördern“. Dabei ist es kein Geheimnis, dass sexuelle Übergriffe in den Flüchtlingsunterkünften ebenso Jungen und Männer treffen. Ich erinnere nur an die Unsitte der Bacha Bazi, über die ich unlängst schrieb, die mit den afghanischen Einwanderern auch hier ankommen wird.

Betrachte ich mit diesem Wissen den Internetauftritt des UBSKM fehlt mir jegliches Verständnis für seine Liebdienerei vor der AAS. Dort wirbt er, wie die Titelbildmontage aus der Seite des UBSKM zu diesem Beitrag zeigt, mit dem Slogan „Kein Ort für Neonazis“. Gleichzeitig wirbt er auch mit seinem eigenen Slogan „Kein Raum für Missbrauch“. Hiermit stellt er eine Nähe zwischen seinem Amt und der AAS her, die meiner Ansicht nach unvertretbar ist. In meinem offenen Brief an den UBSKM hatte ich diese Nähe bereits gerügt. Der UBSKM ließ mich jedoch wissen, dass meine Vermutung einer unbotmäßigen Nähe zur AAS unbegründet sei, da er mit dieser Kooperation nur sein eigenes Logo vor dem missbräuchlichen Zugriff durch Nazis schützen möchte. Ich habe hierzu auch in meiner Replik nochmal Stellung bezogen.

Gleichwohl erscheint mir seine Zusammenarbeit mit der AAS zunehmend unerträglich und als eine kaltherzige Instrumentalisierung der Opfer sexualisierter Gewalt. Ein Verein wie die AAS, die sich ebenso wie die von ihr verfolgten und bloßgestellten Rechtsextremen nicht um unsere demokratischen Grundsätze schert, indem sie eine Internetzensur einrichtet und verfolgt und zur Denunziation vermeintlicher „Hasskommentatoren“ aufruft und dabei durch ihre Politkommissare, wie z.B. Julia Schramm, selbst „Hasskommentare“ absondern lässt; die gleichermaßen all jene – also auch mich -, die sexualisierte Gewalt wie Rape&Robbery-Flashmobs von Einwanderern benennen, als verlogene, Hass verbreitende Nazis darstellt; ein solcher Verein kann und darf kein Partner des UBSKM sein.

Warum und weshalb der UBSKM in so verbohrter Weise an seiner Partnerschaft mit der AAS festhält, kann ich mir nur damit erklären, dass er eben auch vom BMFSFJ finanziert wird, und somit sich in der Illusion wähnt, über diese Zusammenarbeit zumindest indirekt Manpower und Material für seine Aufgabe zu generieren. Wenn es so wäre, wäre es ebenso eine unerträgliche Instrumentalisierung der Opfer sexualisierter Gewalt, deren Fürsprecher er eigentlich sein will und – ich muss es immer wieder betonen, weil es manche in meiner Kritik gerne überlesen – der er auch ist. Die Arbeit des UBSKM Rörig ist für die Opfer sexualisierter Gewalt insgesamt segensreich und er scheut auch nicht vor deutlichen Worten, um die Indolenz verantwortlicher Institutionen, wie zum Beispiel der Arbeitsministerin, die die Reform des Opferentschädigungsgesetzes verzögert, anzuprangern.

Dennoch erlaubt ihm derlei Bemühen nicht, seine „Schutzbefohlenen“ unter politischen Slogans zu führen, die eine linksextreme Stiftung kreiert. Wir Opfer sind politisch mündig und können uns selbst vertreten und selbst abgrenzen. Ich jedenfalls möchte mit meinen Problemen und Nöten, die mich aufgrund jahrelanger sexueller und sadistischer Gewalt in Kindheit und Jugend auch noch nach über 50 Jahren physisch und psychisch beeinträchtigen, nicht zum Spielball zwischen links- und rechtsradikalen Ideologien werden. Ich will ebenso wenig zum Objekt feministischer und genderistischer Weltanschauungen und sozialen Experimenten werden. Ich habe mit meinen 65 Jahren für mich einen Weg der Genesung gefunden, auf dem mich auch der UBSKM mit seinem Hilfesystem ein Stück weit voranhalf, wofür ich ihm dankbar bin. Ich möchte darum auch in meinem Sein ernst genommen und nicht erneut objektiviert und instrumentalisiert werden. Ich erwarte vom derzeitigen Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig erkennbar politische Neutralität und nicht meine Einbeziehung – nur weil ich Opfer und ihm somit indirekt zugedacht bin – in seine politische Positionierung. Aus dem gleichen Grund prangere ich auch meine Unsichtbarmachung als männliches Opfer sexualisierter Gewalt in Floskeln wie „Frauen und Kinder“ oder „Mädchen und Frauen“ an, wo es konkret ebenso um Buben, Jungen und Männer geht, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden oder durch sie bedroht werden.

Nachtrag

Hier ein Link auf die Seite „Wand der Schande“ auf der ein Teil der Zensur, die in Einklang mit Amadeu-Antonio-Stiftung, Bundesjustizministerium und Facebook geschieht, dokumentiert wird.

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2 Gedanken zu “Als Opfer ein Spielball der Politik

  1. Die Überbetonung der Sexualität – der Philosoph HEGEL hat dies einmal ais „geistiges Tierreich“ treffend bezeichnet – erfasst im Erziehungsbereich schon die Kleinsten und Jüngsten (Kita, staatliche Schule).
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

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