Kumpanei gegen Jungs zum Weltmädchentag

ubskm_plan

Mal wieder PLAN International, das „Kinderhilfswerk“, das ausschließlich Mädchen hilft und Jungs, weil künftige Täter, diskriminiert und umerzieht. Doch diesmal geht es hier im Blog nur mittelbar um PLAN, dafür mehr um deren perfekte Lobbyarbeit, durch die der sexistische Ansatz der Organisation verschleiert wird.

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) lässt eifrig twittern, und Ulrich Wickert, ehemaliger Mister Tagesthemen, durch die anhaltende Betrachtung der Schlechtigkeit in der Welt aufgeschreckt, widmet seinen Lebensabend dem Guten und der Gerechtigkeit. Darum hat er auch einen Preis gestiftet, den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte, der jährlich im Rahmen des von PLAN initiierten Welt-Mädchentages verliehen wird. – Man beachte den Einfluss von PLAN auf die UN!

Selbstverständlich findet die Preisverleihung auf einem Bankett von PLAN statt. Ulrich Wickert meinte dazu:

Der Preis hat eine positive Wirkung. Er ermutigt Journalisten, unbequemen Fragen nachzugehen und Zivilcourage zu zeigen. Die Veröffentlichungen sorgen dafür, Missbrauch und Ausbeutung von Kindern aufzudecken. Darüber hinaus geben die Preisträger den Mädchen und Jungen eine Stimme und ermutigen sie, ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Nun, so kann man die einseitige Förderung von Mädchen und die Diskriminierung und Denunziation von Jungen durch das Mädchenhilfswerk PLAN auch sehen. Jedenfalls ist es mit dem gerühmten journalistischen Mut nicht weit her, wenn durch die Journaille ausschließlich Positionen dieser sexistischen Organisation kolportiert und ihr einseitiges Wirken bemäntelt wird, indem man von Kindern spricht, wenn man ausschließlich Mädchen meint.

Soweit so gut, da klopfen sich die üblichen Verdächtigen mal wieder gegenseitig auf die Schultern. Ihr Schmonzes wäre mir keine Silbe wert, wäre da nicht der UBSKM Johannes-Wilhelm Rörig und sein beachtliches Amt des „unabhängigen“ Missbrauchsbeauftragten“, und da erwarte ich, naiv wie ich bin, tatsächlich Unabhängigkeit und nicht Kumpanei und Spezlwirtschaft und das zulasten der Opfer, für die der UBSKM eigentlich eintreten müsste. Stattdessen lässt er den Hinweis auf Wickerts Preisverleihung bei PLAN retweeten, womit er nicht nur eine misandrine Organisation bewirbt, sondern sich auch mit deren Zielen gemein macht. Und diese sind nicht nur fragwürdig, sondern in jedem Fall sexistisch, weil sie allein Mädchen als Opfer anerkennen und die Jungen, die längst weit weniger Bildung als Mädchen erhalten und weit mehr Kinderarbeit als diese leisten müssen, allein in der Rolle potentieller Täter wahrnimmt. Eine derartige Geschlechterapartheid, wie sie PLAN International betreibt, ist letztlich in ihrem Kern auch missbräuchlich, denn sie blendet die sexuelle Ausbeutung von Jungen in prekären Staaten ebenso aus wie deren materielle, die sie weit mehr als Mädchen letztlich auch mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Auch sonst sorgt sich der UBSKM um PLAN. So retweetet er hier und da in den letzten zwei Monaten Ankündigungen zur Festveranstaltung PLANs zum UN-Mädchentag am 11. Oktober.

Es ist exakt dieses verlogene Verhalten, das ich als strukturellen Missbrauch bezeichne. Und es ist für mich unfassbar, dass sich der UBSKM im Rahmen seiner Aufgabe mit diesem dubiosen Hilfswerk einlässt und hierdurch Strukturen des Missbrauchs stützt.

Zuletzt schrieb ich unter dem Titel „Alle Kindersoldaten sind weiblich“ über PLAN.

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