Die Grünen schnapseln mal wieder Ideen aus

grüne collage

Die Grünen hegen bekanntlich eine seltsame Einstellung zur Sexualität und zu den Menschen generell. Bei der Sexualität meinen sie … Ach herrje, da mache ich ja ein Fass auf, denn sie meinen da sehr viel widersprüchliches und ambiges. Einmal meinen sie aufgrund der „Erkenntnisse“ der „Genderwissenschaften“, dass es zig Geschlechter gäbe, dann mal wieder, dass Mann und Frau nur ein soziales Konstrukt wären, dann wieder, dass Genderwissenschaften es erst ermöglichten, dass man in der Medizin spezifische Diagnosen und Therapien für Mann und Frau entwickeln könnte; doch schon im nächsten Moment wollen sie uns alle nur noch auf eine Toilette schicken, weil wir uns in nichts unterscheiden.

Doch bitteren Scherz beiseite, die Grünen haben bis heute Schwierigkeiten, Kindesmissbrauch eindeutig zu verurteilen, wie jüngst ihr Eiertanz zur muslimischen Kinderehe letzten Herbst klar zeigte (siehe Link). Auch mit dem Inzest haben sie ihr Problem, denn hier halten sie die Strafgesetze für obsolet. Inzest sollte ihrer Meinung nach erlaubt sein (siehe Link). – Demnach hätte die Mutter von Meins keine schwerwiegende Straftat begangen. – Und ihre ganze Scheinheiligkeit offenbarte sich, als sie 2013 einmal mehr mit ihrer pädokriminellen Vergangenheit konfrontiert wurden. Da verhielten sie sich nicht anders, als die von ihnen zuvor angefeindete katholische Kirche. Die Grünen waren in Fragen des Kindesmissbrauches immer ambig und sind es auch heute noch.

Ganz aktuell, als hätten wir keine anderen Probleme, erhebt die pflegepolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Elisabeth Scharfenberg, die Forderung, dass man Pflegebedürftigen und Behinderten Prostituierte auf Kosten des Staates oder der Krankenkassen zuführen sollte (Quelle). Das bedeutet, behinderten Männern und Frauen sollen je nach persönlicher Präferenz weibliche oder männliche Prostituierte zugeführt werden. Die heißen dann freilich nicht mehr Prostituierte sondern „Sexualassistenten“. Ihre bizarre Forderung begründet Scharfenberg damit, dass solches bereits in den Niederlanden erfolgreich praktiziert werde. – Weshalb ich mich frage, wann die Grünen denn das Handabhacken für Diebe fordern werden, das zum Beispiel in Saudi-Arabien ebenfalls erfolgreich praktiziert wird.

Doch vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, was hat diese Schnapsidee der Grünen in meinem Blog verloren? Nun, die Antwort ist einfach. Hier schließt sich der Kreis der pädosexuellen grünen Verharmlosung (Renate Künast: „Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist.“). Denn ein beachtlicher Teil der missbrauchten Kinder findet sich später in der Prostitution wieder. Das bedeutet indirekt, so bitter es klingt: Kindesmissbrauch hat in den Augen der Grünen am Ende sogar einen sozialen Nutzen, weil er in seiner Folge Behinderten ein Sexualleben ermöglicht.

Das in jedem Fall lesenswerte Blog „Kriegsursachen, destruktive Politik und Kindheit“ veröffentlichte im Zusammenhang von Prostitution und Kindesmissbrauch folgende auf Studien gestützte Zahlen:

59 % der Prostituierten (weiblich/männlich) wurden als Kind körperlich durch Elternfiguren/Pflegepersonen misshandelt bis es zu Verletzungen oder Prellungen kam.

63 % wurden als Kind sexuell missbraucht

68 % erfüllten Kriterien für eine Posttraumatische Belastungsstörung

Einmal mehr zeigt sich für mich somit, diejenigen, die sich scheinbar so vehement für Minderheiten einsetzen, setzen sich nur für sich selbst ein. Minderheiten sind für sie nur der Stoff, aus dem sie ihre Selbstgerechtigkeit und ihre vermeintlich moralische Überlegenheit saugen. Sie sind soziale Vampire, die die Verstoßenen und Missachteten, die Geschändeten und Behinderten für ihre Zwecke instrumentalisieren und, sobald sie zwecklos geworden sind, kaltschnäuzig wegwerfen. So tauschen sie aktuell Opfer sexualisierter Gewalt gegen sexuell darbende Behinderte aus. Das ist charakterlos und menschenverachtend! Das aber ist grüne Politik!

Wollten die Grünen diesem Vorwurf glaubwürdig entgegentreten, sollten sie, wo immer sie derzeit in den Ländern noch an der Regierungsverantwortung sind, endlich veranlassen, dass der ausstehende Beitrag zum Fonds sexueller Missbrauch eingezahlt wird.

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4 Gedanken zu “Die Grünen schnapseln mal wieder Ideen aus

  1. Interessant ist allerdings, dass du (ebenso wie Brysch und Lauterbach) so genau wisst, was andere Menschen wollen.
    Wer Behindert und/oder pflegebedürftig ist, hat sicherlich einige andere Probleme. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass Sex nicht für sie zum Leben dazu gehört.
    Ich finde, dass soll man den Menschen gefälligst selbst überlassen.

    Zitat: „Denn ein beachtlicher Teil der missbrauchten Kinder findet sich später in der Prostitution wieder.“
    Dafür hätte ich dann gerne mal einen Beleg. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass die Prostituierten keineswegs „zugeführt“ werden sollen, es geht lediglich um die Bezahlung auf Staatskosten für evtl. geleistete horizontale Dienste.
    Dein Dauer-Grünen-Bashing macht deine Behauptung übrigens auch nicht wahrer.

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    • In meinem Beitrag habe ich keine Stellung zur Libido Behinderter bezogen. Zudem maße ich mir nicht an, zu wissen, was andere Menschen wollen. Sie haben dies recht großzügig in meinen Beitrag hineininterpretiert. In den Niederlanden sind es staatlich zertifizierte Huren, die als „Sexualassistentinnen“ zugelassen werden. Von daher ist meine Sicht der Dinge, dass diese Huren „zugeführt“ werden, keine Unwahrheit, sondern allenfalls eine Frage der Wortwahl. Zudem schlage ich nicht auf die Grünen ein, sondern berichte lediglich über deren politischen Wahnwitz, durch den Kinder, überwiegend Buben, schwer beschädigt wurden. Die Grünen sind die erste und bislang einzige Partei in Deutschland, die Kindesmissbrauch in ihren Reihen duldete und gesellschaftlich durchsetzen wollte. Sie sind in meinen Augen immer noch Täterpartei; denn ihr Anliegen, den Inzestparagraphen aufzuheben und den Art. 3 des GG um die sexuelle Identität zu erweitern, sind für mich Anliegen von Tätern.

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  2. „In den Niederlanden sind es staatlich zertifizierte Huren, die als „Sexualassistentinnen“ zugelassen werden. Von daher ist meine Sicht der Dinge, dass diese Huren „zugeführt“ werden, keine Unwahrheit, sondern allenfalls eine Frage der Wortwahl.“
    Etwas zu gestatten ist nicht mit einer „Zuführung“ gleichzusetzen. Denn Zuführung beinhaltet mindestens ein Schicken, wenn nicht sogar Zwang. Davon kann aber wohl kaum die Rede sein.

    „Sie sind in meinen Augen immer noch Täterpartei; denn ihr Anliegen, den Inzestparagraphen aufzuheben und den Art. 3 des GG um die sexuelle Identität zu erweitern, sind für mich Anliegen von Tätern.“

    Dazu steht in deinem verlinkten Artikel:
    „Es geht um eine Debatte von 1986 – und einen Zwischenruf.“

    Ich weiß nicht, ob es dir schon aufgefallen ist. Wir leben mittlerweile im Jahr 2017, die Debatte ist also mittlerweile rund
    30 Jahre her. Meinungen und Ansichten (einer Künast) könnten sich in der Zwischenzeit vielleicht geändert haben.
    Man kann sich aber natürlich auch nachtragend zeigen und ständig auf Uralt-Themen herumreiten. Für sinnvoll und zielführend halte ich das allerdings nicht.

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    • Wenn das Arbeitsamt Arbeitslose qualifiziert, macht es dies, um sie dem Arbeitsmarkt sprich den Arbeitgebern zuzuführen. Es wird im Falle der Prostitution nichts gestattet, denn niemand hat bei der Bestellung einer Hure etwas zu gestatten, sondern es geht mir um die Bereitstellung von zertifizierten Prostituierten (m/w) für Behinderte. Und es ging mir hierbei speziell darum, festzuhalten, dass es sich hierbei auch um eine Verfestigung der sekundären Viktimisierung von Missbrauchsopfern handelt. Zudem ist Freiwilligkeit im Prostituiertenmilieu stets eine sehr fragwürdige Feststellung, egal wer sie behauptet.

      Außerdem nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass mein Missbrauch vor 46 Jahren zum erliegen kam; dass ich aber erst seit 7 Jahren akut posttraumatisiert bin; dass in der Zwischenzeit zudem die Verjährungsfristen so gestaltet wurden, dass die Verjährung erst mit der Vollendung des 30. Lebensjahrs beginnt und dann 30 Jahre währt. Das bedeutet erfolgter schwerer Missbrauch verjährt erst mit dem 61. Lebensjahr des Opfers. Warum also wollen Sie, dass nach 30 Jahren Schluss für die Grünen sein soll. Zudem empfinde ich die erfolgte Entschuldigung der Grünen halbherzig, denn sie ist eher eine Erklärung für ihr Versagen, als ein Bekenntnis zu ihrer Schuld. Weiters ist Künast Mitglied der Humanistischen Union, die sich erst 2004 von ihrer Forderung nach Straffreiheit für Sex mit Kindern distanziert hatte. Bis 2004, also bis vor 13 Jahren, stand Künast folglich auch zu dieser Forderung.

      Schließlich stehen die Grünen immer noch hinter der Aktion 3+. Diese Ergänzung des GG wurde u.a. auch mit Stimmen der Linkspartei abgelehnt, da er zur Folge gehabt hätte, dass Pädophilie als sexuelle Identität unter den Schutz des Grundgesetzes gestellt worden wäre. Ebenso verfolgen die Grünen auch weiterhin eine Streichung des Inzestparagraphen. Auch wollten sie sich einem rigorosen Verbot der Kinderehe widersetzen. Das alles macht ihre Entschuldigungen unglaubwürdig.

      Mir ist Ihre hartnäckige Relativierung unverständlich. Sollten Sie ein Grünenwähler sein und Ihnen meine Anprangerung der Grünen deswegen auf den Keks gehen, verstehe ich das. Dennoch halte ich Ihre Argumentation nicht für schlüssig.

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