Zum Muttertag allen ungeliebten Kindern zur Mahnung

Denk ich an Muttertag, denke ich allgemein an Mütter, die ihren Kindern körperlich wie seelisch Gewalt antun, und die sich darob noch in narzisstischer Manier feiern lassen und ihre Aufopferung beklagen.

Ich denke an die Mutter von mir, die mich vom 5. Lebensjahr an über 10 Jahre sexuell missbrauchte mit 15 Jahren vergewaltigte. Die meine Geschwister verriet, damit sie der Vater brutal züchtigte.

Ich denke an die Mutter von mir, die nicht die meine ist, die mich nur geboren hatte und deren und des Vaters Schandtaten mich zu Meins machten, zu dem was mich Ich nennt.

Ich denke an die Mutter meiner Frau, die ihre Tochter seelisch missbrauchte, indem sie sie einerseits parentisierte und ihr andererseits durch ständige Erniedrigung ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen vernichtete.

Ich denke an die Mutter meiner Frau, die sie mit 15 Jahren aufputzte, um sie einem sadistischen 17 Jahre älteren Mann zur Entjungferung zu überlassen.

Ich denke an die Mutter meiner Frau, die sie, nachdem sie brutal zerschlagen, von blauen Flecken übersät nach ihrer Entjungferung nach Hause kam, nicht beistand, sondern zu dem Schläger hielt, und ihrer Tochter Vorhaltungen machte, nicht ausreichend gefügig gewesen zu sein.

Ich denke an die Mutter meiner bald 21jährigen Enkelin, die während der Schwangerschaft Kokain uns Haschisch konsumierte, so dass das Kind als Frühchen aus einer fauligen Fruchtblase geholt werden musste. Die den Vater des Kindes nach der Geburt entsorgte und ihre Tochter seit ihrem 7. Lebensjahr Vater und Großeltern vollkommen entzogen hatte.

Diese drei Mütter haben das Schicksal ihrer Kinder für Jahrzehnte in negativer Weise geprägt. Sie haben sie durch ihre Bosheit für den Rest ihres Lebens um einen erheblichen Teil ihrer Lebensqualität gebracht.

Ich denke aber auch an meine Frau, die Mutter meines Sohnes, die, anders als ihre Mutter, unserem Kind stets mit Respekt und Zuneigung begegnete, die sein Selbstvertrauen stärkte und ihm eine gute Portion Selbstwertgefühl vermittelte. – Angeblich sind solche Mütter die knappe Mehrheit aller Mütter.

Darum liebe Kinder, wenn ihr eine liebe Mutter habt, nützt, wenn ihr wollt, die Gelegenheit des Muttertages. Da ihr aber ohnehin geliebt werdet, müsst ihr an diesem Kommerztag nicht um Liebe buhlen.

Ihr lieben Kinder aber, die ihr eine böse Mutter habt, geht hin zu ihr, verwöhnt sie und buhlt um ihre Liebe. Ihr werdet sie nicht bekommen! Aber nächstes Jahr zum Muttertag dürft ihr es erneut versuchen. Und vielleicht kommt einmal ein Muttertag, es kann ja der kommende Sonntag sein, wo ihr Eurer Mutter sagt, was für eine schlechte Mutter sie war. Doch macht Euch darob nicht zu große Hoffnungen. Sie wird Euch hören, aber nicht verstehen, sondern Euch allenfalls, ob Eurer Unflätigkeit beschimpfen. Aber wenigstens habt ihr es einmal versucht, der Täterin zu sagen, dass sie Täterin ist, und das ist zumindest für Euch ein guter Fortgang.

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