Movember: Männer, bewahrt euch euer Leben

Sechzehn Jahre Kanzlerschaft durch Merkel haben eindrücklich bewiesen: auch Frauen können ein Land gegen die Wand fahren und dabei eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Unter den Folgen ihrer Politik hatten vor allem Männer zu leiden, während es den Frauen immer besser erging. Die Einführung der Mütterrente auf Kosten der Beitragszahler ohne Umlage auf alle Steuerzahler war so ein Geschenk, das letztlich die Mehrheit der männlichen Rentenbeitragszahler leisten müssen. Auch das strafbewährte Verbot weiblicher Genitalverstümmelung (§ 226a StGB) fiel in ihre Regierungszeit. Gleichzeitig erlaubt eine Änderung des BGB seitdem ausdrücklich die Genitalverstümmelung von Jungen (§ 1631d BGB). Merkels Abgang wird an der grundsätzlichen Bevorzugung von Frauen per Gesetz allerdings nichts ändern, zu sehr hat sich über die letzten zweihundert Jahre die bürgerliche Vorstellung verfestigt, dass Frauen von Männern unterdrückt und gesellschaftlich benachteiligt werden. Wer daran zweifelt, und das sind derzeit noch überwiegend Männerrechtler – richtiggesagt Menschenrechtler – gilt in den Augen des selbstgerechten Juste milieus als Nazi und Verschwörungstheoretiker. Wobei diese Gutmenschen – inzwischen Wokies genannt – dabei ganz übersehen, dass eine Vielzahl weiblicher Schutz- und Vorzugsrechte eben von der Hitlerei in Verbindung mit deren verkitschtem Mütter- und Frauenbild in die Welt gesetzt wurden. Hier (siehe Link) eine kleine, keineswegs vollständige Sammlung von Gesetzen, die Männer benachteiligen und Frauen bevorzugen.

Womit ich durch die kalte Küche zum eigentlichen Thema dieses Blogbeitrages dem Movember gelangt bin. Zum nunmehr sechsten Mal schreibe ich einen Beitrag zum Movember. Movember ist ein Kofferwort für Moustache (englisch für Schnurrbart) und November. Es steht für eine, 2003 in Australien entstandene, internationale Kampagne für Männergesundheit. Dabei kennzeichnete der Schnurrbart dieses Männerthema, das für viele Männer leider immer noch keins ist und zudem in der Öffentlichkeit wie von den Medien hierzulande fast durchgängig ignoriert wird. Denn was soll sich eine feministische Medienwelt, deren eins ihrer Hauptprobleme inzwischen die Verunstaltung der deutschen Sprache in ein Gendergaga ist, auch mit dem Thema Männergesundheit anfangen. Es interessiert keine Frau und somit keinen „Menschen“:

  • dass sich zweimal so viele Männer selbst töten als Frauen.
  • Männer durchschnittlich fünf Jahre kürzer leben als Frauen.
  • dass 30% mehr Männer an Krebs sterben als Frauen (Link).
  • dass in Deutschland bislang 10% mehr Männer als Frauen an Corona gestorben sind (Link).
  • dass 95% der tödlichen Arbeitsunfälle Männer betreffen.
  • dass häusliche Gewalt keine Männergewalt ist, sondern partnerschaftliche Gewalt, bei der die Hälfte der Verprügelten männlich sind.

Sollte eins der Medien einen Moment männlicher Benachteiligung oder gleichwertiger weiblicher Niedertracht dennoch thematisieren, geschieht das meist mit der Betonung der Ausnahme oder dem besonderen Leid von Frauen an anderer Stelle. Im grunde gibt es keine seriöse Berichterstattung mehr zum Geschlechterthema. Sie verläuft schon seit Jahrzehnten tendenziös zugunsten der Frauen. Als beispielsweise 2013 der Twitterhashtag #aufschrei boomte, brachte das der Initiatorin Anne Wizorek nicht nur den Grimmepreis ein, sondern die Medien überschlugen sich in irren Anschuldigungen, nach denen jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger und so gut wie jeder Frau ein reales Opfer dieser „testosterongesteuerten“ Monster sei. Erst ein Jahr später untersuchte der Schriftsteller Ralf Bönt die Twitterkampagne und kam zu dem Ergebnis, dass die tatsächlichen Fälle geschilderter sexueller Belästigung nur 1,5% der Beiträge ausmachten, der Rest war Meinungsrauschen, Themaverfehlung, Werbung, Blödsinn und Spam (Link). Damit verfestigte sich auch der Stereotyp, dass sexuelle Gewalt ausschließlich männlich ist. Dass sich hier tatsächlich Drecksack und Drecksäckin gleichermaßen die Täterschaft teilen ist hingegen ein Tabu und jeder Mann, der darauf hinweist, nicht nur ein Chauvinist, sondern gar noch Nazi.

Nebenbei empfinde ich es als entwürdigend für alle Wokies, die inzwischen leichtfertig mit der Nazikeule auf Andersdenkende eindreschen; denn sie geben sich damit als Verharmloser des Nationalsozialismus zu erkennen, und das nur, um mit ihrem Hass Menschen zu verunglimpfen, die sich nicht in ihre Blase fügen; eigentlich ist das psycho-pathologisch und zählt zum Borderline Syndrom.

Doch zurück zum Movember. Dieser Aktionsmonat entstand vor allem als Kampagne gegen den Prostatakrebs und für die Nutzung der Vorsorgeuntersuchung, schließlich ist jeder achte Mann im Lauf seines Lebens vom Prostatakrebs betroffen. Rechtzeitige Vorsorge hilft dabei, einen tödlichen Verlauf zu vermeiden. Doch auch hier bescheiden sich die Medien, indem sie nur sporadisch über diese Männerkrankheit berichten.

Es sind nur wenige gemeinnützige Organisationen, die sich um Männergesundheit sorgen. Eine ist Blue Ribbon, blaue Schleife, (Link). Auch sie teilt meine Beobachtung, indem sie erklärt: „Die Erkrankung an Prostatakrebs darf kein Tabuthema sein. Es kann nicht sein, dass eine ganze Gesellschaft nicht wahrnimmt, wie es vielen Männern in unserem Land geht. Mit rund 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr hat diese Erkrankung gesellschaftlich eine enorme Bedeutung – und keiner spricht darüber. Es geht um den achtsamen Umgang mit dem Leben und um Verantwortung für unser Gegenüber.“

Das mediale Schweigen zum Movember ist dieses Jahr so erschreckend wie bezeichnend. Gab es die Jahre zuvor noch ein paar launige Berichte darüber, wenn sich eine Sportmannschaft im November einen Schnauzer wachsen ließ, um damit um Spenden für die Aufrufe zur Krebsvorsorge zu werben, ist das Thema in diesem Jahr keines mehr. Es macht mich traurig, dass unsere Gesellschaft inzwischen derart gespalten ist, dass ein mitmenschliches Thema aus Furcht vor einem Fettnäpfchen kaum mehr aufgegriffen wird. Wobei ich dabei nicht scheel auf die Frauen, sondern auf die Männer blicke, die sich in eigener Sache nicht mehr Flagge zeigen trauen, sondern vor möglichen „feministischen“ Reaktionen den Schwanz einziehen. – Ja, in diesem Sinne sind Männer, sobald es um Selbstfürsorge geht, in der Tat das schwache Geschlecht.

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